Gesundheitsversorgung statt Spargesetz

Liebe Patientinnen,
heute möchte ich Sie noch einmal auf das beschlossene Spargesetz aufmerksam machen. Aus Sicht vieler Frauenärztinnen und Frauenärzte könnte es erhebliche Auswirkungen auf die Gesundheitsversorgung von Frauen haben.
Gesundheit ist keine Kostenstelle. Vorsorge rettet Leben – und genau deshalb bereitet uns die aktuelle Entwicklung große Sorgen.
Mit dem beschlossenen Spargesetz sind unter anderem Regelungen vorgesehen, die nach Einschätzung vieler Frauenärztinnen und Frauenärzte wichtige Bereiche der Frauenheilkunde betreffen können. Dazu gehören insbesondere:
- Schwangerschaftsvorsorge, die künftig stärker budgetiert werden soll.
- Krebsvorsorge, deren Finanzierung begrenzt werden könnte.
- Eine Entwicklung, bei der notwendige Prävention an Budgetgrenzen scheitern könnte.
Dabei gilt: Vorsorge ist keine Ausgabe, sondern eine Investition in die Gesundheit. Denn Erkrankungen früh zu erkennen und Komplikationen in der Schwangerschaft zu vermeiden, verbessert die Gesundheitschancen von Frauen nachhaltig und entlastet zugleich das Gesundheitssystem.
Jede Frau hat das Recht auf eine bestmögliche Vorsorge und medizinische Versorgung – ohne Abstriche.
Als Ihre Frauenärztin setze ich mich dafür ein, dass Prävention, Schwangerschaftsvorsorge und Krebsvorsorge auch künftig den Stellenwert erhalten, den sie verdienen. Denn Vorsorge ist keine Kostenstelle – sie ist lebenswichtig.
